DVS Gruppe

PITTLER Wälzschälen

Effiziente Verzahnungstechnologie made in 1910

Das Wälzschälen ist ein spanabhebendes Verfahren zur Herstellung von Verzahnungen, basierend auf dem Patent von Wilhelm von PITTLER aus dem Jahre 1910. Die Technologie hat sich in den letzten Jahren, dank neuester Entwicklungen in der Fertigungstechnik, zu einer effizienten und flexiblen Alternative bei der Verzahnung von Werkstücken hervorgetan.

Für das Wälzschälen kennzeichnend ist die schräge Anordnung der Werkzeugachse zur Werkstückachse. Man sprichthier vom Achskreuzwinkel. Durch diese Anstellung des Werkzeugs, einem definierten Axialvorschub und der gekoppelten Drehzahl von Werkzeug und Werkstück entsteht eine Relativbewegung. Diese Relativbewegung „schält“ die Zahnlücke entlang der Hauptschnittrichtung aus dem Werkstück.

 

Die Vorteile

PITTLER T&S bietet den Prozess Wälzschälen als Einziger auf dem Markt in einer Kombination mit der Komplettbearbeitung an. Ein integriertes Werkzeugmagazin ermöglicht es, diese effiziente Technologie der Verzahnung neben den Prozessen Drehen, Fräsen, Bohren, Schleifen, Gewindeherstellung und Messen in einer 5-Achs-Maschine kompromisslos darzustellen. Der flexible Technologieeinsatz erlaubt es in maximal 2 Aufspannungen zu bearbeiten und garantiert somit hohe Genauigkeiten.

Die Vorteile des Wälzschälens:

  • Hohe Verzahnungsqualitäten
  • Geringe Oberflächenrauheit
  • 50% Taktzeitreduzierung gegenüber Stoßen

Die Vorteile der Komplettbearbeitung:

  • Reduzierung der zeitaufwendigen Rüst-, Transport- und Liegezeiten
  • Weniger benötigte Aufstellfläche
  • Geringere Kapitalbindung (eine Maschine für mehrere Prozesse)

Die Maschinen

PITTLER SkiveLine mit Automationszelle
PITTLER SkiveLine P-SK 315 für Durchmesser bis zu 315 mm
PITTLER SkiveLine P-SK 630 für Durchmesser bis zu 630 mm
PITTLER SkiveLine P-SK 1250 für Durchmesser bis zu 1250mm

Intelligentes Werkzeugkonzept

Ein weiterer wichtiger Faktor für das Wälzschälen sind die Werkzeuge und deren Schneidengeometrie. Diese werden für jede Verzahnung (Modul und Zähnezahl) entsprechend ausgelegt. Bei den Schruppwerkzeugen, die ca. 80% des Zerspanvolumens ausmachen, werden Grundkörper mit eingesetzten Standard Wendeschneidplatten verwendet. Zum Schlichten kommen pulvermetallurgisch beschichtete Werkzeuge zum Einsatz. Diese können nach Standzeitende entschichtet, nachgeschliffen und wieder beschichtet werden.

Prozesskontrolle


  • Hochpräziser Messtaster für In-Prozess Messung im Arbeitsraum 
  • Zeitsparende Korrektur
  • Zweikugelmaß & Flankenlinie für Verzahnungen
  • Spänegeschützt, aus Werkzeugmagazin einwechselbar

 

 

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